Zur Heiligsten Dreifaltigkeit

Kath. Kirchengemeinde Hirschlanden
mit Heimerdingen und Schöckingen

Schwabstr. 15
71254 Ditzingen-Hirschlanden

Ehe – Das JA zur Liebe!

Die Ehe ist im katholischen Verständnis ein Sakrament. Das heißt, wenn sich die Eheleute das Ja-Wort zusprechen, ist das die äußere und hörbare Form für das große „JA“ Gottes. Wie Gott in der Taufe die Menschen als seine Kinder annimmt, verbindet sich Gott mit den Eheleuten im Bund der Ehe. Gott sagt in Liebe zu den Menschen „Ja“ und bestätigt sein „Ja“ dem Ehepaar in Liebe. Gott will das Ehepaar begleiten in allem, was kommen wird. Daher webt sich Gott im Ja-Wort der Eheleute in den Ehebund mit hinein.

Mehr über die Ehe erfährst du hier.

Ehe-Vorbereitung – nicht nur organisatorisch sondern auch mit Tiefgang

Wer heiraten will, muss an die unterschiedlichsten Dinge denken: Die Location für die Feier, das Hochzeits-Menü, die Gästeliste, die Kirche, den Pfarrer … Zwischendrin sollte es aber immer wieder Zeit zu zweit geben. Gerade während der hektischen Vorbereitung darf die eigene Beziehung – die „Freude der Liebe“ (Papst Franziskus) – mit all ihren Themen nicht zu kurz kommen. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Angebote, intensivere, kompakte, digitale, … und und und. So unterschiedlich die Paare sind, so unterschiedlich sind die Angebote:

Die Trauung– Hilfestellungen zur Vorbereitung

Hier finden Sie Anregungen und Ideen zur Gestaltung Ihrer Trauung.

Die Eheleute spenden sich das Sakrament der Ehe gegenseitig, indem Sie sich das Eheversprechen geben. Vorher werden die Eheleute einzeln gefragt, ob sie bereit sind, eine Ehe im katholischen Sinn zu führen. Ein Pfarrer oder ein Diakon assistieren der Eheschließung, das heißt, sie stellen die Fragen, die zur Antwort der Eheleute führen:

Zelebrant: N., ich frage Sie: Sind Sie hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluss mit Ihrer Braut N. / Ihrem Bräutigam N. den Bund der Ehe zu schließen?

Bräutigam/Braut: Ja.

Zelebrant: Wollen Sie Ihre Frau/Ihren Mann lieben und achten und ihr/ihm die Treue halten alle Tage ihres/seines Lebens?

Bräutigam/Braut: Ja.

Die folgenden Fragen richtet der Zelebrant an beide Brautleute gemeinsam.

Zelebrant: Sind Sie beide bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott Ihnen schenken will, und sie im Geist Christi und seiner Kirche zu erziehen?

Braut und Bräutigam: Ja.

Zelebrant: Sind Sie beide bereit, als christliche Eheleute Mitverantwortung in der Kirche und in der Welt zu übernehmen?

Anschließend geben sich die Eheleute das Eheversprechen, indem Sie vor den Anwesenden folgenden Wortlaut sprechen (Form A):

N., vor Gottes Angesicht nehme ich dich an
als meine Frau/meinen Mann.
Ich verspreche dir die Treue
in guten und bösen Tagen,

in Gesundheit und Krankheit,
bis der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren
alle Tage meines Lebens.

Nach dem Anstecken des Ringes:

Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Manchen ist es lieber, wenn sie das Eheversprechen ebenso in Form einer Frage hören und dann durch ein weiteres „Ja“ bestätigen (Form B).

  • Bei katholisch Getauften: Der Auszug aus dem Taufbuch. In diesen Auszug trägt das Taufpfarramt das Taufdatum und den Nachweis ein, dass die Person ledig ist. Dieser Auszug ist am besten telefonisch beim Taufpfarramt zu beantragen, er sollte nicht älter als 6 Monate sein.
  • Bei evangelisch Getauften: Bestätigung der Taufe durch das Taufpfarramt und ein Ledigennachweis durch das Einwohnermeldeamt.
  • Bei Nichtgetauften: Ein Ledigennachweis durch das Einwohnermeldeamt.

  • Es ist zu prüfen, ob der 1. Ehebund noch gilt. Oft gibt es in der 1. Eheschließung einen Formfehler oder andere Gründe, die eine weitere Ehe ermöglichen. In diesem Fall sollten Sie sehr früh ein Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer oder Diakon suchen. Sollte ein Eheverfahren eröffnet werden, kann es bis zu einem Jahr oder länger dauern. Mehr Infos finden Sie hier
  • Wenn der erste Ehepartner bzw. die erste Ehepartnerin verstorben ist, ist der erste Ehebund kein Hinderungsgrund für eine weitere Eheschließung.

  • Die Eheleute versprechen sich mündlich den Bund der Ehe. Es soll aber anschließend schriftlich festgehalten werden. Die Trauzeugen bestätigen im Eheprotokoll durch ihre Unterschrift, dass Sie das Eheversprechen gehört haben.
  • Im Eheprotokoll sind 2 Trauzeugen vorgesehen. Es können aber auch 3 oder mehrere Trauzeugen unterschreiben.

  • Sie sollten religionsmündig sein, das heißt mindestens 14 Jahre alt sein. Eine Zugehörigkeit zu einer Kirche oder anderen Religionsgemeinschaft ist keine Voraussetzung.
  • Sie brauchen keinen Nachweis und keine weiteren Dokumente.
  • Im Ehevorbereitungsprotokoll können schon vor der Trauung ihr Name und Wohnort mit Postleitzahl eingetragen werden.

  • Diakon bzw. Pfarrer und Brautpaar vereinbaren einen Termin, an dem sie ungestört die Gottesdienstfeier besprechen. Die persönlichen Wünsche und Vorstellungen führen zu einer individuellen Gottesdienstfeier.
  • Wenn das Brautpaar bereits vor dem Vorbereitungsgespräch einige Lieder und eine Bibelstelle für die Trauung auswählt, kann der Gottesdienst damit zusammengestellt werden. Lieder und Bibelstelle können aber auch im Vorbereitungsgespräch gemeinsam ausgesucht werden, Pfarrer bzw. Diakon können entsprechende Vorschläge mitbringen.

  • Altar und Kirche sind in der Regel immer mit Blumen geschmückt. Wenn Sie einen besonderen Blumenschmuck wünschen, können Sie das mit der Mesnerin (Kontakt siehe unten) vorher abstimmen. Es sollte dann auch geklärt werden, wann die Blumen geliefert werden.

  • So früh wie möglich. Am besten wenden Sie sich 1 Jahr vor der Trauung an das Pfarramt.
  • Es ist zu klären, ob die Kirche an Ihrem Wunschtermin frei ist.
  • Nicht alle Dokumente können rasch besorgt werden. Daher sollte ca. 1 Jahr vorher geprüft werden, welche Dokumente noch angefordert werden müssen.

  • An das Pfarramt (Kontakt siehe unten), das für ihren Wohnsitz zuständig ist.
  • Wenn Sie außerhalb Ihrer Kirchengemeinde heiraten möchten, dann wenden Sie sich bitte auch an das zuständige Pfarramt dort.
  • Über das Pfarramt wird ein Termin vereinbart, um die Trauung vorzubereiten.

Unsere Gemeindehäuser in Heimerdingen und Hirschlanden bieten für kleinere Feiern einen guten Ort. Mehr Infos finden Sie unter den Links.

Parternschaft leben – Nach der Hochzeit

Hier finden Sie Anregungen und Ideen um Ihre Liebe immer wieder zur Sprache zu bringen und unsere Angebote dafür:

Ansprechperson(en)

Sekretariat Pfarrbüro

Gisela Schäfer

Telefon: 07156-34739

Email: kathkirche.hirschlanden@drs.de

Schwabstraße 15
71254 Ditzingen-Hirschlanden

Alexander König

Leitender Pfarrer

Telefon: 07156-501010

Email: Alexander.Koenig@drs.de

Hinter dem Schloß 17
71254 Ditzingen

Josef Moskalski

Pfarrer

Telefon: 07156-21722

Email: Josef.Moskalski@drs.de

Maximilian-Kolbe-Platz 8
70839 Gerlingen